Berufsfachschule für Goldschmiede

Die Berufsfachschule für Goldschmiede ist eine zweijährige schulische Vollzeitausbildung, die durch eine eineinhalbjährige betriebliche Anschlusslehre im Handwerk oder in der Industrie ergänzt wird.
Während der schulischen Ausbildung werden sämtliche Goldschmiedetechniken zur Anfertigung von Schmuck erlernt.

Dabei kommen traditionelle Techniken genau so zur Anwendung, wie moderne Technologien. In den Werkstattstunden stehen sowohl technische Übungen nach Zeichnungen, als auch der Entwurf und die Anfertigung kompletter Schmuckstücke im Programm. Eine gründliche fachtheoretische Ausbildung wie auch das Erlernen gestalterischer Grundlagen bilden die solide Basis für eine Anschlusslehre im Betrieb.

Der theoretische Teil der Gesellenprüfung zum Gold- und Silberschmied wird am Ende der schulischen Ausbildung abgelegt, der praktische Teil mit Anfertigung eines Gesellenstückes folgt am Ende der Ausbildung nach dreieinhalb Jahren.

Das Angebot an Ausbildungsstellen für die Anschlusslehre ist groß und übersteigt die Zahl der Absolventen. Die Anschlusslehre kann deutschlandweit absolviert werden.

Aufnahmebedingungen:

Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand. Wichtig ist das Vorhandensein handwerklich-technischer Fähigkeiten und Interesse im kreativ-gestalterischen Bereich.
Da die Zahl der Bewerber/innen die Aufnahmekapazität der Schule bei weitem übersteigt, entscheidet ein Eignungstest über die Aufnahme. Gefragt sind dabei vorrangig handwerkliche und zeichnerische Fähigkeiten.

Anmeldeschluss ist der 1. März des jeweiligen Jahres, in dem der Schulbesuch beginnen soll.